Salat - das Essen der Saison
Salat ist ein Synonym für Frische. Knackig, grün und leicht führt er die Hitliste der Gemüse an und erfreut sich überall großer Beliebtheit. Dass auch andere Gerichte, die aus mehreren bunten Zutaten bestehen, als Salat bezeichnet werden, selbst wenn nur Kartoffeln oder sogar Wurst drin ist, tut diesem Image kaum einen Abbruch. Doch was macht eigentlich einen geschmacklich guten Blattsalat aus?
Aktuell frisch
Im Winter wird man kaum einen frischen Salat kriegen können, es sei denn, er kommt von weit her. Salate des Winters sind daher eher Kraut- und Kohlsalate oder solche aus Rettich oder Kartoffeln und Möhren. Die wahre Hauptsaison des Salats ist der frühe und fortgeschrittene Sommer. Dann reifen die Köpfe auf den Feldern und die wasserreichen Blätter stehen im vollen Saft. Auch exklusiv um diese Jahreszeit findet man das entsprechende Gemüse, das den Salat erst bunt macht. Tomaten und Paprika sowie Gurke und Radieschen wachsen nun wieder frisch. Besondere Salatliebhaber hören sich am besten um, wo man Gewächshäuser günstig bekommt, denn aus Eigenanbau schmeckt der Salat am besten und ist auch immer reichlich vorhanden. Zwar werden die Köpfe unter diesen Bedingungen nicht so groß wie die aus holländischen Treibhäusern, jedoch sind die kleinen Köpfe viel schmackhafter und als Portion für zwei Personen gerade richtig von der Menge. Wer kann, sollte sich auch die anderen Salatzutaten im Garten oder Gewächshaus ziehen, dann kann er den ganzen Sommer lang frischen Salat aus Eigenanbau genießen.
Unterschiedlich beliebt
Die Deutschen liegen in Sachen Salatkonsum im europäischen Vergleich nicht besonders weit vorne. Spitzenreiter sind die Schweizer, die etwa 5-6 Mal pro Woche Salat auf ihrem Speisezettel stehen haben. Damit überrunden sie die Niederländer und Belgier, die das grüne Blattgemüse etwa 2-3 Mal pro Woche auf den Tisch bringen und die Deutschen bilden eine Art Schlusslicht mit nur 1,5 bis 2 Tagen in der Woche, an denen der frische und knackig leckere Salat auf dem Speiseplan steht. Als größtes Hindernis für die häufigere Zubereitung von Salat werden die komplizierte Zubereitung oder - man staune - das Fehlen einer Salatschleuder genannt. Außerdem haben viele Schwierigkeiten, ein passendes Dressing einfach und schnell zuzubereiten und scheuen die teuren Fertigsaucen. Dabei ist die Zubereitung von Salat nicht kompliziert, allerdings ist ein wenig Fleiß erforderlich, um all die Zutaten zu schnippeln. Und ein Dressing kann man im Zweifelsfall immer schnell aus Essig, Öl, Joghurt und ein wenig Senf und Honig leicht und schmackhaft zubereiten. Nach Belieben kann man das mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und liegt garantiert gerade im Sommer richtig mit diesem schnellen und gesunden Essen.